20. March 2008 Filed in:
Nachrichtenarchiv
Einladung
Im Gedenken an die als Juden und Jüdinnen Vertriebenen und
Ermordeten, die in der Servitengasse wohnten, Geschäfte führten
oder Häuser besaßen
Wann: 8. April 2008, 17:00 Uhr
Wo: Servitengasse / Ecke Grünentorgasse, 1090 Wien
Begrüßung: Peter Koppe - Verein Servitengasse 1938
Am Podium: Charles Kurt - Zeitzeuge, Martina Malyar -
Bezirksvorsteherin am Alsergrund Boris Marte - Erste Stiftung Eva
Blimlinger - Universität für angewandte Kunst Barbara Sauer -
Verein Servitengasse 1938
Moderation: Sabine Gruber - Agenda 21 am Alsergrund
Musik: Roman Grinberg und der Wiener Jüdische Chor
Lesung: Otto Tausig liest ausgewählte Exillyrik
Sie wurden als Juden und Jüdinnen aus dieser Gasse vertrieben, sie
haben hier gewohnt, gelebt, gearbeitet, Geschäfte geführt oder
Häuser besessen. Mit dem Gedenksymbol sind diese 462 Namen für
immer sichtbar. Gedenksymbol Entwurf: Julia Schulz
18. March 2008 Filed in:
Projektgruppentreffen
Im Mittelpunkt der Sitzung stand
diesmal die Planung der Enthüllungsfeier am 8. April 2008. Groß ist
unsere Freude, dass für die Verlegung des Gasrohrs doch noch eine
Lösung gefunden werden konnte. Danke an alle, die das ermöglicht
haben! Mit dem Verlag Mandelbaum verhandeln wir bereits über eine
2. Auflage, da die im Dezember erschienene beinahe vergriffen
ist.
05. March 2008 Filed in:
Nachrichtenarchiv
Präsentation des Forschungsprojekts
Servitengasse 1938 - Schicksale der Verschwundenen
mit Birgit Johler, Katharina Kober, Barbara Sauer, Ulrike
Tauss
Wann: Montag 10. März 2008, 19:00 Uhr
Wo: Volkshochschule Alsergrund, Währing, Döbling
Galileigasse 8, 1090 Wien
Im Rahmen eines vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen
Nationalbank geförderten Forschungsprojekts wurden die Mieterinnen
und Mieter der 24
Häuser in der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk zum
Zeitpunkt März 1938 ermittelt. Rund 650 Bewohnerinnen und Bewohner
konnten erhoben werden.
Wer waren diese Menschen? Was geschah mit jenen, die dann von den
Nationalsozialisten als "Jüdinnen" oder "Juden" verfolgt
wurden?
Der Abend gibt Einblick in die Arbeit von Forscherinnen, die in
zweijähriger minutiöser Recherchearbeit Lebensspuren und Schicksale
von Opfern nachspürten. Er soll auch anregen, selbst danach zu
fragen, wer im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung gewohnt
hat.
Das Forschungsprojekt ist Teil des von der Stadt Wien und vom
Bezirk Alsergrund unterstützten BürgerInnenprojektes "Servitengasse
1938". Betreut
wird die Projektgruppe von der AGENDA 21 am Alsergrund
www.agenda21.or.at