06. September 2006 Filed in:
Projektgruppentreffen
Beim ersten Treffen nach der
Sommerpause gaben die einzelnen Arbeitsgruppen zuerst einen
Rückblick über die Aktivitäten des Sommers. Birgit Johler
berichtete über die diversen Recherchen, über ihren Besuch bei
Felice Schrager und Lilly Capek. Barbara Sauer berichtete über das
Treffen mit Dr. Emil Brix, Leiter der Auslandskultursektion im
Außenministerium. Das Projekt kann nach Fertigstellung des Films
und der Publikation in ausgewählten Kulturforen präsentiert werden.
Die Vereinsanmeldung konnte positiv erledigt werden. Somit ist der
Verein Servitengasse 1938 Verein zur Erforschung jüdischer
Schicksale am Alsergrund
seit 15.07. 2006 eingetragen und kann seine Tätigkeit aufnehmen.
Obmann ist Peter Koppe. Michael Landesmann ist mit Eva Blimlinger
in Kontakt bezüglich der Wettbewerbsbedingungen für das
Gedenksymbol, ein Workshop für die StudentInnen soll im Oktober
abgehalten werden.
Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Gedenksymbols. Die
inhaltliche Aussage des Symbols waren Hauptpunkte des
Brainstormings. Wichtig ist allen TeilnehmerInnen der
Projektgruppe, dass die Namen der Vertriebenen und Ermordeten am
Gedenksymbol aufscheinen. Ev. können auch Einzelschicksale
dokumentiert werden. Grundsätzlich ist sowohl eine konkrete wie
eine abstrakte Gestaltung denkbar; wichtig erscheint, dass das
ehemalige Alltagsleben in der Gasse und mit 1938 der Bruch („aus
Nachbarn wurden Juden") transportiert wird.
Nächste Sitzung: 3. Oktober 2006 20 Uhr im LEO Thema:
Konkrete Vorbereitung des Workshops, Auswahl der
Jurymitglieder