Projektgruppentreffen am 4. September 2006

Beim ersten Treffen nach der Sommerpause gaben die einzelnen Arbeitsgruppen zuerst einen Rückblick über die Aktivitäten des Sommers. Birgit Johler berichtete über die diversen Recherchen, über ihren Besuch bei Felice Schrager und Lilly Capek. Barbara Sauer berichtete über das Treffen mit Dr. Emil Brix, Leiter der Auslandskultursektion im Außenministerium. Das Projekt kann nach Fertigstellung des Films und der Publikation in ausgewählten Kulturforen präsentiert werden. Die Vereinsanmeldung konnte positiv erledigt werden. Somit ist der Verein Servitengasse 1938 Verein zur Erforschung jüdischer Schicksale am Alsergrund
seit 15.07. 2006 eingetragen und kann seine Tätigkeit aufnehmen. Obmann ist Peter Koppe. Michael Landesmann ist mit Eva Blimlinger in Kontakt bezüglich der Wettbewerbsbedingungen für das Gedenksymbol, ein Workshop für die StudentInnen soll im Oktober abgehalten werden.
Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Gedenksymbols. Die inhaltliche Aussage des Symbols waren Hauptpunkte des Brainstormings. Wichtig ist allen TeilnehmerInnen der Projektgruppe, dass die Namen der Vertriebenen und Ermordeten am Gedenksymbol aufscheinen. Ev. können auch Einzelschicksale dokumentiert werden. Grundsätzlich ist sowohl eine konkrete wie eine abstrakte Gestaltung denkbar; wichtig erscheint, dass das ehemalige Alltagsleben in der Gasse und mit 1938 der Bruch („aus Nachbarn wurden Juden") transportiert wird.

Nächste Sitzung: 3. Oktober 2006 20 Uhr im LEO Thema: Konkrete Vorbereitung des Workshops, Auswahl der Jurymitglieder