07. December 2009
Einladung zum nächsten Treffen der
Projektgruppe Servitengasse 1938
Montag, 14. Dezember 20Uhr im Dreiklang, Wasagasse, 1090 Wien
08. November 2009
Zur Erinnerung an die 462 vertriebenen
und ermordeten Juden und Jüdinnen aus der Servitengasse lädt der
Verein Servitengasse1938 Interessierte zu einer Gedenkstunde
ein.
9. November, 19 Uhr, beim
Gedenksymbol "Schlüssel gegen das Vergessen"
Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, 1090 Wien
27. October 2008
Im April 2008 wurde im Beisein von
Überlebenden ein Gedenksymbol in Erinnerung an die aus der
Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk vertriebenen Jüdinnen und
Juden enthüllt. Schlüssel gegen das Vergessen, entworfen von der
Künstlerin Julia Schulz, ist eine in den Boden eingelassene
Glasvitrine mit 462 Schlüssel, an denen 462 Namen angebracht sind.
Namen von Menschen, die in der Servitengasse einst wohnten, zur
Schule gingen, ein Geschäft führten oder EigentümerIn eines Hauses
waren und die dann – quasi über Nacht – als „Unzugehörige“ verfolgt
und vertrieben wurden.
Die Veranstaltung stellt das BürgerInnenprojekt „Servitengasse
1938“ aus der Perspektive der Beteiligten vor und geht darüber
hinaus der Frage nach, wann so ein vielschichtiges
Erinnerungsprojekt „abgeschlossen“ ist.
Donnerstag, den 13. November um 18.30
Uhr
Eintritt: € 6,-
ReferentInnen: Mag.a Birgit Johler, Mag. Michael
Landesmann, Ursula Stern
Ort: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, A-1020 Wien,
Praterstern 1
17. October 2008
Gedenkkultur: öffentlich
Oder wenn Geschichte zur Bühne wird
20. Oktober 2008
18.30 Uhr
Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
1010 Wien
2008 wird Erinnern in Österreich einmal mehr zu einer eminent
gesellschaftlichen und öffentlichen Angelegenheit. Die
Auseinandersetzung mit der Shoah, mit den Geschehnissen von vor 70
Jahren nehmen in verschiedenen Kontexten unterschiedliche
Formen(sprachen) an.
Der Abend soll jedoch weniger der Diskussion um gegenwärtige
ästhetische Formen des Erinnerns gewidmet sein, als vielmehr
der Frage nachgehen, wie Projekte von Privatinitiativen,
Einzelpersonen oder auch Stadtprojekte organisiert und angelegt
sind. Was zeichnet diese Projekte aus? Wer steht dahinter, welches
Ziel wird verfolgt, welche Öffentlichkeit hergestellt? Mit ihrer
„Arbeit am Gedächtnis“ finden sich Initiativen und Projektgruppen
plötzlich wieder im Kampf um Aufmerksamkeit, Verteilung von
Subventionsgeldern und geraten gleichzeitig mit ihren Aktivitäten
unter Legitimationszwang.
Wem dient überhaupt Öffentlichkeit? Und was bedeutet es für eine
Stadt wie Wien und ihre „Denkmallandschaft“, eine Vielzahl von in
relativ kurzer Zeit entstandenen neuen Formen des Gedenkens zu
„verwahren“?
So sehr eine öffentliche und auch nachhaltige Auseinandersetzung
mit dem Thema erwünscht ist, eine kritische Reflexion zum Projekt
„Gedenken“ und eine Standortbestimmung im öffentlichen Diskurs
erscheinen auch für diese Formen des Erinnerns notwendig.
Birgit Johler, Verein Servitengasse 1938, Einführung
Georg Schönfeld, Verein Betrifft: Neudeggergasse, Öffentlichkeit
auf Zeit
Heidemarie Uhl, Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Gedächtnisort Wien
Moderation: Eleonore Lappin, Institut für Jüdische Geschichte
Österreichs
18. July 2008
Am Montag, 8.9.2008 treffen sich die
Aktiven des Projekts "Servitengasse 1938" wieder im Gasthaus LEO,
Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, wie immer um 20.00 Uhr.
Interessenten sind herzlich willkommen!
19. May 2008
Das Gedenksymbol wurde am 8.4.2008 in
der Servitengasse im Beisein einiger Überlebender enthüllt. Vor dem
Sommer gibt es noch ein Gruppen-Treffen im Gasthaus Leo. Wir
reüssieren und denken weiter: Montag, 9. Juni, 20.00
Uhr, Servitengasse/Ecke Grünentorgasse. Gäste
willkommen!
02. May 2008
Über die Enthüllung des Gedenksymbols
gab es zahlreiche Berichte, die Reaktionen waren äußerst positiv.
Für Sponsoren und Förderer wird darüber eine Dokumentation der
Feier erstellt und versendet.
Die noch ausstehenden letzten technischen Schritte hinsichtlich des
Gedenksymbols betreffen einerseits die Stromversorgung,
andererseits die Inschrift am Geländer. Weiters besteht die
Überlegung, eine zusätzliche Information (Schaukasten oder
Infotafel an der Hauswand) anzubringen. Meinungen dazu sind
ausdrücklich erwünscht!
Wie im Agenda-Prozess vorgesehen, hat die Agenda als
Startunterstützung gewirkt, die Agenda-Gruppe hat ihre Ziele nun
erreicht und wird aufgelöst. Der Verein ist jetzt der geeignete
Träger des Projekts. Der ganzen Gruppe ist es ein großes Anliegen,
Sabine Gruber an dieser Stelle Dank für die tolle Unterstützung
auszusprechen!
Termine:
10.07.08:
Vorstellung des Projekts „Servitengasse 1938“ bei der université
d’été d’ARES, Frankreich
16.09.08:
Vorstellung des Projekts in Tel Aviv und Yad Vashem
9.10.08:
Jüdisches Museum Wien: „Gedenkkultur: öffentlich. Wie viel
Öffentlichkeit braucht ein Gedenkprojekt“ mit Birgit Johler,
Heidemarie Uhl, Georg Schönfeld
13.11.08:
Institut für jüdische Erwachsenenbildung: Vorstellung des Projekts
mit Birgit Johler, Michael Landesmann, Ursula Stern;
Vernetzung
Nächster Termin „Servitengasse 1938“
Ein Termin für ein Gruppenmeeting, bei dem auch die interessierten
Personen aus der Umgebung, die uns bei der Enthüllung angesprochen
haben, dabei sein können, wird demnächst hier bekannt
gegeben.
08. April 2008
Trotz ungewöhnlich kühlem Wetter
versammelten sich am 8. April unzählige Menschen, um der
feierlichen Enthüllung des Gedenksymbols Schlüssel gegen das
Vergessen, das in Gedenken an die vertriebenen jüdischen
MitbürgerInnen aus der Servitengasse errichtet wurde, beizuwohnen.
Das Gedenksymbol wurde von der jungen Künstlerin Julia Schulz
entworfen. Ehrengäste waren ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner
aus der Servitengasse, die Dank der Unterstützung des Jewish
Welcome Service zur Feier nach Wien eingeladen werden konnten:
Lilly Capek, Walter Feiden, Charles Kurt und Felice Schrager.
Einige Überlebende aus der Servitengasse konnten leider aus
gesundheitlichen Gründen nicht nach Wien kommen.
Sabine Gruber von der Agenda21 moderierte gekonnt durch den Abend,
neben VertreterInnen des Vereins Servitengasse 1938 sprachen
Martina Malyar, Bezirksvorsteherin vom 9. Bezirk, Boris Marte,
ERSTE Stiftung, Eva Blimlinger, Universität für Angewandte Kunst
und Charles Kurt als Überlebender aus der Gasse.
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20. March 2008
Einladung
Im Gedenken an die als Juden und Jüdinnen Vertriebenen und
Ermordeten, die in der Servitengasse wohnten, Geschäfte führten
oder Häuser besaßen
Wann: 8. April 2008, 17:00 Uhr
Wo: Servitengasse / Ecke Grünentorgasse, 1090 Wien
Begrüßung: Peter Koppe - Verein Servitengasse 1938
Am Podium: Charles Kurt - Zeitzeuge, Martina Malyar -
Bezirksvorsteherin am Alsergrund Boris Marte - Erste Stiftung Eva
Blimlinger - Universität für angewandte Kunst Barbara Sauer -
Verein Servitengasse 1938
Moderation: Sabine Gruber - Agenda 21 am Alsergrund
Musik: Roman Grinberg und der Wiener Jüdische Chor
Lesung: Otto Tausig liest ausgewählte Exillyrik
Sie wurden als Juden und Jüdinnen aus dieser Gasse vertrieben, sie
haben hier gewohnt, gelebt, gearbeitet, Geschäfte geführt oder
Häuser besessen. Mit dem Gedenksymbol sind diese 462 Namen für
immer sichtbar. Gedenksymbol Entwurf: Julia Schulz
05. March 2008
Präsentation des Forschungsprojekts
Servitengasse 1938 - Schicksale der Verschwundenen
mit Birgit Johler, Katharina Kober, Barbara Sauer, Ulrike
Tauss
Wann: Montag 10. März 2008, 19:00 Uhr
Wo: Volkshochschule Alsergrund, Währing, Döbling
Galileigasse 8, 1090 Wien
Im Rahmen eines vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen
Nationalbank geförderten Forschungsprojekts wurden die Mieterinnen
und Mieter der 24
Häuser in der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk zum
Zeitpunkt März 1938 ermittelt. Rund 650 Bewohnerinnen und Bewohner
konnten erhoben werden.
Wer waren diese Menschen? Was geschah mit jenen, die dann von den
Nationalsozialisten als "Jüdinnen" oder "Juden" verfolgt
wurden?
Der Abend gibt Einblick in die Arbeit von Forscherinnen, die in
zweijähriger minutiöser Recherchearbeit Lebensspuren und Schicksale
von Opfern nachspürten. Er soll auch anregen, selbst danach zu
fragen, wer im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung gewohnt
hat.
Das Forschungsprojekt ist Teil des von der Stadt Wien und vom
Bezirk Alsergrund unterstützten BürgerInnenprojektes "Servitengasse
1938". Betreut
wird die Projektgruppe von der AGENDA 21 am Alsergrund
www.agenda21.or.at
10. December 2007
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24. November 2007
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08. November 2007
Der Film "Unter dem Alsergrund" von
Tobias Dörr und Henri Steinmetz (Ö 2006) wird am Dienstag 13.
November sowie am Mittwoch, den 21. November 2007 jeweils um 19:30
Uhr im Top Kino in Wien gezeigt.
Nähere Informationen
Jüdisches Filmfestival Wien
8.-22. November 2007
www.jfw.at
01. October 2007
Geschätzte 400 BesucherInnen kamen am
19. September 2007 zur Open Air-Aufführung des Films „Unter dem
Alsergrund. Servitengasse 1938“ von Tobias Dörr und Henri
Steinmetz. Zur Begrüßung sprachen Martina Malyar,
Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, Ariel Muzicant, Präsident der
Israelitischen Kultusgemeinde, Sabine Gruber, Leiterin der Agenda
21 am Alsergrund und Birgit Johler, wissenschaftliche Leiterin des
Projektes „Servitengasse 1938“. Trotz des kühlen Abends verblieben
viele ZuschauerInnen bis zum Ende der anschließenden Diskussion,
moderiert von Doron Rabinovici. Ariel Muzicant dankte der
Initiative für ihre Arbeit, ebenso etliche Zuschauer. Der Film, der
im Juni schon in Paris gezeigt wurde, wird heuer noch im Rahmen der
Jüdischen Kulturwochen in Wien gezeigt werden. Genauere
Informationen demnächst.
19. September 2007
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06. June 2007
Unser Projekt sowie der Film "Unter
dem Alsergrund. Servitengasse 1938" von Tobias Dörr und Henry
Steinmetz werden im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Paris von
zwei Mitgliedern unserer Projektgruppe in Paris vorgestellt am 22.
Juni 2007 vorgestellt.
Nähere Infos:
http://culture.fsju.org/festivalculturesjuives/
04. May 2007
Für unser Gedenksymbol, das heuer im
Oktober und im Beisein der Überlebenden aus der Servitengasse
enthüllt werden soll, ersuchen wir noch um finanzielle
Unterstützung. Jede noch so kleine Spende hilft uns, das Symbol,
das an die ehemaligen jüdischen BewohnerInnen erinnern soll, zu
realisieren. Für diesbezügliche Informationen stehen wir Ihnen auch
gerne zur Verfügung unter (0043) 0676-066138 oder via Email
Servitengasse1938@gmx.at
Bankverbindung: P.S.K., BLZ: 60000, KontoNr.: 92.190.193, lautend
auf Verein "Servitengasse 1938"
25. March 2007
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24. March 2007
22. März 2007: Gemeinsam mit 51
weiteren Überlebenden aus aller Welt war Margarita Hahn, geb.
Rochberg, auf Einladung des Jewish Welcome Service in ihrer
Heimatstadt Wien zu Gast. Wir, 4 Frauen vom Projekt Servitengasse
1938 hatten einen Termin mit ihr vereinbart und trafen Frau Hahn
und ihren Sohn Daniel, im Café Schottenring. Frau Hahn hatte eine,
wie sie immer wieder betont, glückliche Kindheit und lebte damals
bis zu ihrer Emigration im 9. Bezirk, Viriotgasse 7. Ihre Eltern
und ihr ältester Bruder Johann, die vor der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft nicht mehr rechtzeitig flüchten konnten, wurden
deportiert und in Auschwitz ermordet. Ihre beiden anderen Brüder
konnten nach abenteuerlicher Flucht und unter ständiger Todesgefahr
ihr Leben retten. Rita selbst hatte 1934 geheiratet und fuhr 1935
mit ihrem Mann nach Palästina auf Hochzeitsreise. Anlass war die
damals stattfindende „Makabiade“, die Rita Rochberg als Mitglied
der Sportvereinigung „blau-weiß“ unbedingt sehen wollte. Ihr Mann
war engagierter Kommunist und zu jener Zeit gefährdert, kurzerhand
beschloss das junge Ehepaar daher von der Hochzeitsreise nicht mehr
nach Wien zurückzukehren und in Palästina zu bleiben. Der
Nachmittag mit Frau Hahn und ihrem Sohn wurde ein sehr berührendes,
unvergessliches Erlebnis.
22. December 2006
Der Workshop auf der VHS Alsergrund
vom 18. Dezember 2006 stand ganz im Zeichen unserer Publikation.
Gemeinsam wurde eine inhaltliche Ausrichtung des Hauptteils
erarbeitet, Maria Fritsche und Birgit Johler werden die Ergebnisse
des Workshops zusammenfassen und in das Buchkonzept einbauen. Im
ersten Treffen im neuen Jahr werden Brigitte Döring, Michael
Landesmann und Marianne Suske von der Vorauswahl der Entwürfe für
das Gedenksymbol berichten.
Termin: 15. Jänner, 20.00 Uhr, GH Leo (Grünentorgasse/Ecke
Servitengasse)
20. November 2006
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31. August 2006
Leider können wir uns am Montag (4.
September 2006 um 20 Uhr) nicht im LEO treffen, da das Extrazimmer
nicht frei ist. Aus diesem Grund haben wir umdisponiert und in der
Pizzeria Candis um 20 Uhr reserviert:
Pizzeria Ristorante Candis
Schlickgasse 5
1090 Wien
Homepage
04. April 2006
Im Rahmen eines SchülerInnentreffens
am Wasagymnasium kamen auch Lilly Chapek, Ari Rath, Ralph Sanders,
Eva Schwarcz, Felice Schrager und David Singer nach Wien. Als
Kinder des 9. Bezirks hatten sie im Grätzel zusammen gespielt,
besuchten das Flohkino in der Porzellangasse oder das Fliegerkino
in der Liechtensteinstraße und durften schließlich im Zuge der
NS-Herrschaft ihren Lieblingsplatz im Liechtensteinpark nicht mehr
aufsuchen. Fortan mussten sie mit dem Bankerl davor Vorlieb nehmen.
Fotos von unserem Treffen mit der ehemaligen "Beserlpark-Partie"
finden Sie
hier.
17. March 2006
Alfred Pilar hat die Enthüllung der
Gedenktafel vor dem Haus Servitengasse 6 im September 2005
dankenswerterweise aufgezeichnet. Eine 8minütige Zusammenfassung
dieses für uns so wichtigen Ereignisses haben wir auf unserer
Homepage für alle Interessierten
bereitgestellt.
16. March 2006
Wir haben die einmalige Gelegenheit,
uns mit ehemaligen Bewohnerinnen der Servitengasse zu treffen. Die
"Beselpark- Partie" sind Ari Rath und FreundInnen, die uns die
Möglichkeit zu einem gemeinsamen Treffen bieten. Die Moderation des
Gesprächs wird Radovan Grahovac übernehmen.
Wir treffen uns am SONNTAG,19. März 2006 um 12 Uhr
im Gasthaus LEO (Servitengasse/Ecke Grünentorgasse)
24. February 2006
Ari Rath kommt im Rahmen der
Gedenkveranstaltung zu Ehren der vertriebenen bzw. ermordeten
SchülerInnen des Wasagymnasiums mit drei Schulfreundinnen nach
Wien, die alle aus der Servitengasse stammen. Wir wollen ein
eigenes Treffen mit ihnen vorbereiten.
Aus diesem Grund treffen wir uns am 2. März, 20.00 Uhr im
LEO, um Ideen zu sammeln, Vorbereitungen zu treffen
etc.
23. February 2006
Im Rahmen unseres Projekts
»Servitengasse 1938« wenden wir uns an interessierte LehrerInnen,
um Projekte mit Schulklassen anzuregen. Die SchülerInnen könnten in
ihrer alltäglichen Wohn- bzw. Schulumgebung über die Deportierungen
und ihre Auswirkungen bis heute forschen. Im Rahmen unseres
Projektes »Servitengasse 1938« laden wir Sie zu einer Vorstellung
des Projekts und zu einer Besichtigung der Gedenktafel vor dem Haus
Servitengasse 6 am 16. März 2006 um 16.00 Uhr ein. Nähere
Informationen finden Sie
hier.
19. February 2006
In der VHS Favoriten, Arthaberplatz
18, 1100 Wien, ist derzeit bis 5. März eine Ausstellung über
Häftlinge der Jugendkonzentrationslager zu sehen, die im Alter von
ca. 15 bis 25 Jahren in sogenannte »polizeiliche Jugendschutzlager«
gebracht wurden. Die Ausstellung ist anschließend in der Urania
Wien zu sehen. Es gibt auch einige begleitende Veranstaltungen
dazu, u.a. am 23. Februar um 10.30 Uhr ein Zeitzeugengespräch für
Schulklassen mit Leopold Dietrich.
11. February 2006
Die Projektgruppe besuchte das
Stadt- und
Landesarchiv der Stadt Wien im Gasometer D und bekam eine
ausführliche Präsentation über das Archiv und dessen Benutzung.
Hier nochmals einen großen Dank an Frau Dr. Laichmann, die durch
unser Forschungsinteresse besonders auf die Genealogie eingegangen
ist: wie erhält man Auskunft über den Personenstand (z.B.
Kirchenbücher, Matriken der israelitischen Kultusgemeinde und nach
1938 die MA61), über den Wohnort (polizeiliche Meldezettel oder im
Wiener Adressverzeichnis „Lehmann&ldquo

und über den Tod
(Totenschauprotokolle, bis 1938 im Archiv danach bei der MA61, oder
Verlassenschaftsabhandlungen) einer Person. Danach wurden wir von
Frau Dr. Laichmann noch durch das Archiv geführt und bekamen eine
kleine Vorstellung von den dort gelagerten Aktenmassen und deren
Archivierung.
02. February 2006
Nächstes Gruppentreffen findet
am 13. Februar 2006 im Leo statt,
Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, 1090 Wien
Alfred Pilar wird zu Gast sein und einige Kopien seiner
Filmaufnahmen von der Gedenktafelenthüllung mitbringen. Zum
Selbstkostenpreis von € 4,- kann eine DVD mit den Aufnahmen der
Feier vom September 2005 erworben werden.
20. January 2006
Haben Sie vielleicht selber schon
daran gedacht, zu recherchieren, wer in Ihrem Haus, in Ihrer
Wohnung gewohnt hat? Auf der Seite der Israelitischen
Kultusgemeinde Wien
www.restitution.or.at erfahren Sie, in welchen
Archiven Sie hierfür recherchieren müssen.
Auch wir haben für Sie einen Rechercheleitfaden zusammengestellt,
den Sie sich als
pdf-Dokument auf Ihren Computer laden können.
Wenn Sie sich mit uns austauschen wollen oder Hilfe bei den
Recherchen benötigen, freuen wir uns, wenn Sie mit uns
Kontakt aufnehmen oder bei
unserem nächsten Gruppentreffen vorbei schauen.
17. January 2006
Heute hat die MA8 mitgeteilt, dass der
Vortrag am Donnerstag leider nicht stattfinden kann. Der neue
Termin:
Donnerstag, am 2. Februar um 17.00 Uhr
Frage? Dann bitte mailen Sie uns
hier.
15. January 2006
Un projekt d'habitants du 9ème
arrondissement autour d'un lieu de mémoire
plus..
09. December 2005
Vor Weihnachten gibt es kein Treffen
der Projektgruppe mehr. Die nächsten
Termine sind:
9. Jänner, 13. Februar, 27. März, jeweils um 20.00 Uhr im GH Leo,
1090 Wien,
Servitengasse/Ecke Grünentorgasse
Am 19. Jänner 2006 gibt es einen Archivvortrag speziell für unsere
Gruppe im
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Gasometer D, Guglgasse 14, Wien 11.
Dr.
Kretschmer wird zuerst allgemein über die Bestände des Wiener
Stadt- und
Landesarchivs referieren und anhand von Einzelbeispielen auf
die
genealogische Forschung im Detail eingehen.
Beginn: 17.00 Uhr
Dauer: ca. bis 18.30 Uhr
Treffpunkt: 16.40 Uhr vor dem Eingang zur Gasometer-City (Ausgang
U3, bei der Bäckerei Ströck)
Wir gehen um 16.45 los, für Zuspätkommende: das Archiv der MA8
befindet sich im Gasometer D im 4. Liftstock.
Der Vortrag dauert ca. eineinhalb Stunden.
08. November 2005
Charlotte Steindling wurde am 1. Juli
1921 in Wien geboren. Sie hat ihre Jugend im 9. Bezirk verbracht,
wo sie auch den Anschluß erlebt hat. Im November 1938 gelingt ihr
die illegale Ausreise auf einem Donauschiff, das sie bis ans
Schwarze Meer bringt. Dort trifft sie mit ihrem Jugendfreund und
Verlobten Josef Deutsch zusammen. Gemeinsam schiffen sie sich Ende
November1938 auf einem spanischen Kohleschlepper ein. Trauung der
beiden am Schiff. Ankunft in Palästina Ende Dezember 1938.
Seit 1981 lebt Frau Deutsch wieder in Wien. Ihre Gedanken zum
Novemberpogrom hat Frau Deutsch 1988 niedergeschrieben.
Lesen Sie Ihre Gedanken
hier
08. September 2005
Feierliche Enthüllung der Gedenktafel
für vertriebene jüdische Hausbewohnerinnen und Hausbewohner im
Beisein des Überlebenden Paul Lichtmann.
Wann: am 20. September 2005 um 18 Uhr
Wo: Servitengasse 6 in 1090 Wien
07. September 2005
Am Montag 12. September findet um 19
Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung 1090 Wien, Währingerstr.43
das Fest der Vielfalt statt: Musik, Tanz , Session,... Dort wird
sich die Projektgruppe „Servitengasse 1938“ präsentieren.