Projektgruppentreffen am 14. Dezember 2009

Einladung zum nächsten Treffen der Projektgruppe Servitengasse 1938
Montag, 14. Dezember 20Uhr im Dreiklang, Wasagasse, 1090 Wien

Gedenkstunde

Zur Erinnerung an die 462 vertriebenen und ermordeten Juden und Jüdinnen aus der Servitengasse lädt der Verein Servitengasse1938 Interessierte zu einer Gedenkstunde ein.

9. November, 19 Uhr,  beim Gedenksymbol "Schlüssel gegen das Vergessen"
Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, 1090 Wien

Veranstaltungsankündigung: "Schlüssel gegen das Vergessen"

Im April 2008 wurde im Beisein von Überlebenden ein Gedenksymbol in Erinnerung an die aus der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk vertriebenen Jüdinnen und Juden enthüllt. Schlüssel gegen das Vergessen, entworfen von der Künstlerin Julia Schulz, ist eine in den Boden eingelassene Glasvitrine mit 462 Schlüssel, an denen 462 Namen angebracht sind. Namen von Menschen, die in der Servitengasse einst wohnten, zur Schule gingen, ein Geschäft führten oder EigentümerIn eines Hauses waren und die dann – quasi über Nacht – als „Unzugehörige“ verfolgt und vertrieben wurden.

Die Veranstaltung stellt das BürgerInnenprojekt „Servitengasse 1938“ aus der Perspektive der Beteiligten vor und geht darüber hinaus der Frage nach, wann so ein vielschichtiges Erinnerungsprojekt „abgeschlossen“ ist.

Donnerstag, den 13. November um 18.30 Uhr   
Eintritt: € 6,-
ReferentInnen:  Mag.a Birgit Johler, Mag. Michael Landesmann, Ursula Stern
Ort: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, A-1020 Wien, Praterstern 1

Gedenkkultur: öffentlich Oder wenn Geschichte zur Bühne wird

Gedenkkultur: öffentlich
Oder wenn Geschichte zur Bühne wird
 
20. Oktober 2008
18.30 Uhr
 
Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
1010 Wien
 
2008 wird Erinnern in Österreich einmal mehr zu einer eminent gesellschaftlichen und öffentlichen Angelegenheit. Die Auseinandersetzung mit der Shoah, mit den Geschehnissen von vor 70 Jahren nehmen in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Formen(sprachen) an.
Der Abend soll jedoch weniger der Diskussion um gegenwärtige ästhetische Formen des Erinnerns  gewidmet sein, als vielmehr der Frage nachgehen, wie Projekte von Privatinitiativen, Einzelpersonen oder auch Stadtprojekte organisiert und angelegt sind. Was zeichnet diese Projekte aus? Wer steht dahinter, welches Ziel wird verfolgt, welche Öffentlichkeit hergestellt? Mit ihrer „Arbeit am Gedächtnis“ finden sich Initiativen und Projektgruppen plötzlich wieder im Kampf um Aufmerksamkeit, Verteilung von Subventionsgeldern und geraten gleichzeitig mit ihren Aktivitäten unter Legitimationszwang.
Wem dient überhaupt Öffentlichkeit? Und was bedeutet es für eine Stadt wie Wien und ihre „Denkmallandschaft“, eine Vielzahl von in relativ kurzer Zeit entstandenen neuen Formen des Gedenkens zu „verwahren“?
So sehr eine öffentliche und auch nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema erwünscht ist, eine kritische Reflexion zum Projekt „Gedenken“ und eine Standortbestimmung im öffentlichen Diskurs erscheinen auch für diese Formen des Erinnerns notwendig.
 
Birgit Johler, Verein Servitengasse 1938, Einführung
Georg Schönfeld, Verein Betrifft: Neudeggergasse, Öffentlichkeit auf Zeit
Heidemarie Uhl, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Gedächtnisort Wien
 
Moderation: Eleonore Lappin, Institut für Jüdische Geschichte Österreichs

Erstes Projektgruppentreffen nach der Sommerpause

Am Montag, 8.9.2008 treffen sich die Aktiven des Projekts "Servitengasse 1938" wieder im Gasthaus LEO, Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, wie immer um 20.00 Uhr. Interessenten sind herzlich willkommen!

Enthüllung des Gedenksymbols

Das Gedenksymbol wurde am 8.4.2008 in der Servitengasse im Beisein einiger Überlebender enthüllt. Vor dem Sommer gibt es noch ein Gruppen-Treffen im Gasthaus Leo. Wir reüssieren und denken weiter: Montag, 9. Juni, 20.00 Uhr, Servitengasse/Ecke Grünentorgasse. Gäste willkommen!

Projektgruppentreffen am 14. April 2008

Über die Enthüllung des Gedenksymbols gab es zahlreiche Berichte, die Reaktionen waren äußerst positiv. Für Sponsoren und Förderer wird darüber eine Dokumentation der Feier erstellt und versendet.
Die noch ausstehenden letzten technischen Schritte hinsichtlich des Gedenksymbols betreffen einerseits die Stromversorgung, andererseits die Inschrift am Geländer. Weiters besteht die Überlegung, eine zusätzliche Information (Schaukasten oder Infotafel an der Hauswand) anzubringen. Meinungen dazu sind ausdrücklich erwünscht!
Wie im Agenda-Prozess vorgesehen, hat die Agenda als Startunterstützung gewirkt, die Agenda-Gruppe hat ihre Ziele nun erreicht und wird aufgelöst. Der Verein ist jetzt der geeignete Träger des Projekts. Der ganzen Gruppe ist es ein großes Anliegen, Sabine Gruber an dieser Stelle Dank für die tolle Unterstützung auszusprechen!

Termine:
10.07.08:
Vorstellung des Projekts „Servitengasse 1938“ bei der université d’été d’ARES, Frankreich

16.09.08:
Vorstellung des Projekts in Tel Aviv und Yad Vashem

9.10.08:
Jüdisches Museum Wien: „Gedenkkultur: öffentlich. Wie viel Öffentlichkeit braucht ein Gedenkprojekt“ mit Birgit Johler, Heidemarie Uhl, Georg Schönfeld

13.11.08:
Institut für jüdische Erwachsenenbildung: Vorstellung des Projekts mit Birgit Johler, Michael Landesmann, Ursula Stern; Vernetzung

Nächster Termin „Servitengasse 1938“
Ein Termin für ein Gruppenmeeting, bei dem auch die interessierten Personen aus der Umgebung, die uns bei der Enthüllung angesprochen haben, dabei sein können, wird demnächst hier bekannt gegeben.

Enthüllung des Gedenksymbols Schlüssel gegen das Vergessen

Trotz ungewöhnlich kühlem Wetter versammelten sich am 8. April unzählige Menschen, um der feierlichen Enthüllung des Gedenksymbols Schlüssel gegen das Vergessen, das in Gedenken an die vertriebenen jüdischen MitbürgerInnen aus der Servitengasse errichtet wurde, beizuwohnen. Das Gedenksymbol wurde von der jungen Künstlerin Julia Schulz entworfen. Ehrengäste waren ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner aus der Servitengasse, die Dank der Unterstützung des Jewish Welcome Service zur Feier nach Wien eingeladen werden konnten: Lilly Capek, Walter Feiden, Charles Kurt und Felice Schrager. Einige Überlebende aus der Servitengasse konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Wien kommen.

Sabine Gruber von der Agenda21 moderierte gekonnt durch den Abend, neben VertreterInnen des Vereins Servitengasse 1938 sprachen Martina Malyar, Bezirksvorsteherin vom 9. Bezirk, Boris Marte, ERSTE Stiftung, Eva Blimlinger, Universität für Angewandte Kunst und Charles Kurt als Überlebender aus der Gasse.Mehr...

Feierliche Enthüllung des Gedenksymbols "Schlüssel gegen das Vergessen"

Einladung

Im Gedenken an die als Juden und Jüdinnen Vertriebenen und Ermordeten, die in der Servitengasse wohnten, Geschäfte führten oder Häuser besaßen

Pasted Graphic

Wann: 8. April 2008, 17:00 Uhr
Wo: Servitengasse / Ecke Grünentorgasse, 1090 Wien


Begrüßung: Peter Koppe - Verein Servitengasse 1938

Am Podium: Charles Kurt - Zeitzeuge, Martina Malyar - Bezirksvorsteherin am Alsergrund Boris Marte - Erste Stiftung Eva Blimlinger - Universität für angewandte Kunst Barbara Sauer - Verein Servitengasse 1938
Moderation: Sabine Gruber - Agenda 21 am Alsergrund

Musik: Roman Grinberg und der Wiener Jüdische Chor
Lesung: Otto Tausig liest ausgewählte Exillyrik

Sie wurden als Juden und Jüdinnen aus dieser Gasse vertrieben, sie haben hier gewohnt, gelebt, gearbeitet, Geschäfte geführt oder Häuser besessen. Mit dem Gedenksymbol sind diese 462 Namen für immer sichtbar. Gedenksymbol Entwurf: Julia Schulz

Von der Arbeit am Gedächtnis

Präsentation des Forschungsprojekts Servitengasse 1938 - Schicksale der Verschwundenen

mit Birgit Johler, Katharina Kober, Barbara Sauer, Ulrike Tauss

Wann: Montag 10. März 2008, 19:00 Uhr
Wo: Volkshochschule Alsergrund, Währing, Döbling
Galileigasse 8, 1090 Wien

Im Rahmen eines vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderten Forschungsprojekts wurden die Mieterinnen und Mieter der 24
Häuser in der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk zum Zeitpunkt März 1938 ermittelt. Rund 650 Bewohnerinnen und Bewohner konnten erhoben werden.
Wer waren diese Menschen? Was geschah mit jenen, die dann von den Nationalsozialisten als "Jüdinnen" oder "Juden" verfolgt wurden?

Der Abend gibt Einblick in die Arbeit von Forscherinnen, die in zweijähriger minutiöser Recherchearbeit Lebensspuren und Schicksale von Opfern nachspürten. Er soll auch anregen, selbst danach zu fragen, wer im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung gewohnt hat.

Das Forschungsprojekt ist Teil des von der Stadt Wien und vom Bezirk Alsergrund unterstützten BürgerInnenprojektes "Servitengasse 1938". Betreut
wird die Projektgruppe von der AGENDA 21 am Alsergrund www.agenda21.or.at

Buchpräsentation 1938 Adresse: Servitengasse vom 6. Dezember 2007 im Sigmund Freud Museum Wien

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Buchpräsentation

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Jüdisches Filmfestival Wien

Der Film "Unter dem Alsergrund" von Tobias Dörr und Henri Steinmetz (Ö 2006) wird am Dienstag 13. November sowie am Mittwoch, den 21. November 2007 jeweils um 19:30 Uhr im Top Kino in Wien gezeigt.

Nähere Informationen
Jüdisches Filmfestival Wien
8.-22. November 2007
www.jfw.at

„Unter dem Alsergrund“ – Open Air Auffühung am Kirchenplatz

Geschätzte 400 BesucherInnen kamen am 19. September 2007 zur Open Air-Aufführung des Films „Unter dem Alsergrund. Servitengasse 1938“ von Tobias Dörr und Henri Steinmetz. Zur Begrüßung sprachen Martina Malyar, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Sabine Gruber, Leiterin der Agenda 21 am Alsergrund und Birgit Johler, wissenschaftliche Leiterin des Projektes „Servitengasse 1938“. Trotz des kühlen Abends verblieben viele ZuschauerInnen bis zum Ende der anschließenden Diskussion, moderiert von Doron Rabinovici. Ariel Muzicant dankte der Initiative für ihre Arbeit, ebenso etliche Zuschauer. Der Film, der im Juni schon in Paris gezeigt wurde, wird heuer noch im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen in Wien gezeigt werden. Genauere Informationen demnächst.

Open Air Filmvorführung und Publikumsdiskussion

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Paris im Juni 2007

Unser Projekt sowie der Film "Unter dem Alsergrund. Servitengasse 1938" von Tobias Dörr und Henry Steinmetz werden im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Paris von zwei Mitgliedern unserer Projektgruppe in Paris vorgestellt am 22. Juni 2007 vorgestellt.

Nähere Infos: http://culture.fsju.org/festivalculturesjuives/

Spendenaufruf

Für unser Gedenksymbol, das heuer im Oktober und im Beisein der Überlebenden aus der Servitengasse enthüllt werden soll, ersuchen wir noch um finanzielle Unterstützung. Jede noch so kleine Spende hilft uns, das Symbol, das an die ehemaligen jüdischen BewohnerInnen erinnern soll, zu realisieren. Für diesbezügliche Informationen stehen wir Ihnen auch gerne zur Verfügung unter (0043) 0676-066138 oder via Email Servitengasse1938@gmx.at

Bankverbindung: P.S.K., BLZ: 60000, KontoNr.: 92.190.193, lautend auf Verein "Servitengasse 1938"

Preisverleihung Wettbewerb

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Treffen mit einer Überlebenden aus dem 9. Bezirk

22. März 2007: Gemeinsam mit 51 weiteren Überlebenden aus aller Welt war Margarita Hahn, geb. Rochberg, auf Einladung des Jewish Welcome Service in ihrer Heimatstadt Wien zu Gast. Wir, 4 Frauen vom Projekt Servitengasse 1938 hatten einen Termin mit ihr vereinbart und trafen Frau Hahn und ihren Sohn Daniel, im Café Schottenring. Frau Hahn hatte eine, wie sie immer wieder betont, glückliche Kindheit und lebte damals bis zu ihrer Emigration im 9. Bezirk, Viriotgasse 7. Ihre Eltern und ihr ältester Bruder Johann, die vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht mehr rechtzeitig flüchten konnten, wurden deportiert und in Auschwitz ermordet. Ihre beiden anderen Brüder konnten nach abenteuerlicher Flucht und unter ständiger Todesgefahr ihr Leben retten. Rita selbst hatte 1934 geheiratet und fuhr 1935 mit ihrem Mann nach Palästina auf Hochzeitsreise. Anlass war die damals stattfindende „Makabiade“, die Rita Rochberg als Mitglied der Sportvereinigung „blau-weiß“ unbedingt sehen wollte. Ihr Mann war engagierter Kommunist und zu jener Zeit gefährdert, kurzerhand beschloss das junge Ehepaar daher von der Hochzeitsreise nicht mehr nach Wien zurückzukehren und in Palästina zu bleiben. Der Nachmittag mit Frau Hahn und ihrem Sohn wurde ein sehr berührendes, unvergessliches Erlebnis.

Workshop

Der Workshop auf der VHS Alsergrund vom 18. Dezember 2006 stand ganz im Zeichen unserer Publikation. Gemeinsam wurde eine inhaltliche Ausrichtung des Hauptteils erarbeitet, Maria Fritsche und Birgit Johler werden die Ergebnisse des Workshops zusammenfassen und in das Buchkonzept einbauen. Im ersten Treffen im neuen Jahr werden Brigitte Döring, Michael Landesmann und Marianne Suske von der Vorauswahl der Entwürfe für das Gedenksymbol berichten.

Termin: 15. Jänner, 20.00 Uhr, GH Leo (Grünentorgasse/Ecke Servitengasse)

Vorbereitung des Buches über das Projekt Servitengasse1938

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Achtung Änderung Projekttreffen am 4. September!!!

Leider können wir uns am Montag (4. September 2006 um 20 Uhr) nicht im LEO treffen, da das Extrazimmer nicht frei ist. Aus diesem Grund haben wir umdisponiert und in der Pizzeria Candis um 20 Uhr reserviert:

Pizzeria Ristorante Candis
Schlickgasse 5
1090 Wien
Homepage

Fotos von unserem Erinnerungsgespräch am 19. März 2006 im Leo mit der "Beserlpark-Partie"

Im Rahmen eines SchülerInnentreffens am Wasagymnasium kamen auch Lilly Chapek, Ari Rath, Ralph Sanders, Eva Schwarcz, Felice Schrager und David Singer nach Wien. Als Kinder des 9. Bezirks hatten sie im Grätzel zusammen gespielt, besuchten das Flohkino in der Porzellangasse oder das Fliegerkino in der Liechtensteinstraße und durften schließlich im Zuge der NS-Herrschaft ihren Lieblingsplatz im Liechtensteinpark nicht mehr aufsuchen. Fortan mussten sie mit dem Bankerl davor Vorlieb nehmen. Fotos von unserem Treffen mit der ehemaligen "Beserlpark-Partie" finden Sie hier.

Videodokumentation

Alfred Pilar hat die Enthüllung der Gedenktafel vor dem Haus Servitengasse 6 im September 2005 dankenswerterweise aufgezeichnet. Eine 8minütige Zusammenfassung dieses für uns so wichtigen Ereignisses haben wir auf unserer Homepage für alle Interessierten bereitgestellt.

Erinnerungsgespräch

Wir haben die einmalige Gelegenheit, uns mit ehemaligen Bewohnerinnen der Servitengasse zu treffen. Die "Beselpark- Partie" sind Ari Rath und FreundInnen, die uns die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Treffen bieten. Die Moderation des Gesprächs wird Radovan Grahovac übernehmen.

Wir treffen uns am SONNTAG,19. März 2006 um 12 Uhr
im Gasthaus LEO (Servitengasse/Ecke Grünentorgasse)

Drei ehemalige Schülerinnen aus der Servitengasse kommen nach Wien!

Ari Rath kommt im Rahmen der Gedenkveranstaltung zu Ehren der vertriebenen bzw. ermordeten SchülerInnen des Wasagymnasiums mit drei Schulfreundinnen nach Wien, die alle aus der Servitengasse stammen. Wir wollen ein eigenes Treffen mit ihnen vorbereiten.

Aus diesem Grund treffen wir uns am 2. März, 20.00 Uhr im LEO, um Ideen zu sammeln, Vorbereitungen zu treffen etc.

LehrerInnenführung am 16. März in der Servitengasse

Im Rahmen unseres Projekts »Servitengasse 1938« wenden wir uns an interessierte LehrerInnen, um Projekte mit Schulklassen anzuregen. Die SchülerInnen könnten in ihrer alltäglichen Wohn- bzw. Schulumgebung über die Deportierungen und ihre Auswirkungen bis heute forschen. Im Rahmen unseres Projektes »Servitengasse 1938« laden wir Sie zu einer Vorstellung des Projekts und zu einer Besichtigung der Gedenktafel vor dem Haus Servitengasse 6 am 16. März 2006 um 16.00 Uhr ein. Nähere Informationen finden Sie hier.

Ausstellung »Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben«

In der VHS Favoriten, Arthaberplatz 18, 1100 Wien, ist derzeit bis 5. März eine Ausstellung über Häftlinge der Jugendkonzentrationslager zu sehen, die im Alter von ca. 15 bis 25 Jahren in sogenannte »polizeiliche Jugendschutzlager« gebracht wurden. Die Ausstellung ist anschließend in der Urania Wien zu sehen. Es gibt auch einige begleitende Veranstaltungen dazu, u.a. am 23. Februar um 10.30 Uhr ein Zeitzeugengespräch für Schulklassen mit Leopold Dietrich.

Besuch des Stadt- und Landesarchivs der Stadt Wien

Die Projektgruppe besuchte das Stadt- und Landesarchiv der Stadt Wien im Gasometer D und bekam eine ausführliche Präsentation über das Archiv und dessen Benutzung. Hier nochmals einen großen Dank an Frau Dr. Laichmann, die durch unser Forschungsinteresse besonders auf die Genealogie eingegangen ist: wie erhält man Auskunft über den Personenstand (z.B. Kirchenbücher, Matriken der israelitischen Kultusgemeinde und nach 1938 die MA61), über den Wohnort (polizeiliche Meldezettel oder im Wiener Adressverzeichnis „Lehmann&ldquoWinking und über den Tod (Totenschauprotokolle, bis 1938 im Archiv danach bei der MA61, oder Verlassenschaftsabhandlungen) einer Person. Danach wurden wir von Frau Dr. Laichmann noch durch das Archiv geführt und bekamen eine kleine Vorstellung von den dort gelagerten Aktenmassen und deren Archivierung.

Nächstes Gruppentreffen

Nächstes Gruppentreffen findet am 13. Februar 2006 im Leo statt,
Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, 1090 Wien


Alfred Pilar wird zu Gast sein und einige Kopien seiner Filmaufnahmen von der Gedenktafelenthüllung mitbringen. Zum Selbstkostenpreis von € 4,- kann eine DVD mit den Aufnahmen der Feier vom September 2005 erworben werden.

Rechercheleitfaden

Haben Sie vielleicht selber schon daran gedacht, zu recherchieren, wer in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung gewohnt hat? Auf der Seite der Israelitischen Kultusgemeinde Wien www.restitution.or.at erfahren Sie, in welchen Archiven Sie hierfür recherchieren müssen.

Auch wir haben für Sie einen Rechercheleitfaden zusammengestellt, den Sie sich als pdf-Dokument auf Ihren Computer laden können.

Wenn Sie sich mit uns austauschen wollen oder Hilfe bei den Recherchen benötigen, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen oder bei unserem nächsten Gruppentreffen vorbei schauen.

Achtung: Archivvortrag verschoben!

Heute hat die MA8 mitgeteilt, dass der Vortrag am Donnerstag leider nicht stattfinden kann. Der neue Termin:

Donnerstag, am 2. Februar um 17.00 Uhr

Frage? Dann bitte mailen Sie uns hier.

Servitengasse 1938 Destins des disparus

Un projekt d'habitants du 9ème arrondissement autour d'un lieu de mémoire plus..

Nächste Projektgruppentreffen

Vor Weihnachten gibt es kein Treffen der Projektgruppe mehr. Die nächsten
Termine sind:

9. Jänner, 13. Februar, 27. März, jeweils um 20.00 Uhr im GH Leo, 1090 Wien,
Servitengasse/Ecke Grünentorgasse

Am 19. Jänner 2006 gibt es einen Archivvortrag speziell für unsere Gruppe im
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Gasometer D, Guglgasse 14, Wien 11. Dr.
Kretschmer wird zuerst allgemein über die Bestände des Wiener Stadt- und
Landesarchivs referieren und anhand von Einzelbeispielen auf die
genealogische Forschung im Detail eingehen.

Beginn: 17.00 Uhr
Dauer: ca. bis 18.30 Uhr
Treffpunkt: 16.40 Uhr vor dem Eingang zur Gasometer-City (Ausgang U3, bei der Bäckerei Ströck)
Wir gehen um 16.45 los, für Zuspätkommende: das Archiv der MA8 befindet sich im Gasometer D im 4. Liftstock.
Der Vortrag dauert ca. eineinhalb Stunden.

Charlotte Deutsch

Charlotte Steindling wurde am 1. Juli 1921 in Wien geboren. Sie hat ihre Jugend im 9. Bezirk verbracht, wo sie auch den Anschluß erlebt hat. Im November 1938 gelingt ihr die illegale Ausreise auf einem Donauschiff, das sie bis ans Schwarze Meer bringt. Dort trifft sie mit ihrem Jugendfreund und Verlobten Josef Deutsch zusammen. Gemeinsam schiffen sie sich Ende November1938 auf einem spanischen Kohleschlepper ein. Trauung der beiden am Schiff. Ankunft in Palästina Ende Dezember 1938.

Seit 1981 lebt Frau Deutsch wieder in Wien. Ihre Gedanken zum Novemberpogrom hat Frau Deutsch 1988 niedergeschrieben.

Lesen Sie Ihre Gedanken hier

Impressionen von der Gedenktafelenthüllung vom 20. September 2005

Trotz strömendem Regen haben sich viele Gäste zur Enthüllungsfeier vor dem Haus Servitengasse 6 eingefunden, darunter zahlreiche Überlebende, die auf Einladung des Jewish Welcome Service nach Wien kommen konnten. Gemeinsam mit Martina Malyar, der Bezirksvorsteherin vom Alsergrund, enthüllte Paul Lichtman "seine" Tafel. Seine Eltern führten im Haus Servitengasse 6 ein Uhrmachergeschäft. Roman Grinberg und Mitglieder des Jüdischen Chors sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.

enthuellung gaeste gruppe

Gedenktafel

Feierliche Enthüllung der Gedenktafel für vertriebene jüdische Hausbewohnerinnen und Hausbewohner im Beisein des Überlebenden Paul Lichtmann.

Wann: am 20. September 2005 um 18 Uhr
Wo: Servitengasse 6 in 1090 Wien

Fest der Vielfalt

Am Montag 12. September findet um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung 1090 Wien, Währingerstr.43 das Fest der Vielfalt statt: Musik, Tanz , Session,... Dort wird sich die Projektgruppe „Servitengasse 1938“ präsentieren.