09. November 2009
Auch wenn wir unsere Homepage in den
letzten Monaten etwas stiefmütterlich behandelt haben, die
Grätzlinitiative „Servitengasse 1938“ traf sich trotzdem zu
regelmäßigen Treffen und durfte sich auch über neue Mitglieder
freuen!
Verschiedene zukünftige Projektideen wurden diskutiert und zum Teil
auch schon in Angriff genommen. U.a. möchten wir im November d.J.
eine Gedenkveranstaltung beim Gedenksymbol in der Servitengasse
organisieren.
Besonders erfreulich ist, dass seit Juli das Gedenksymbol an das
Stromnetz angeschlossen ist, es also in der Nacht (bis Mitternacht)
leuchtet und dadurch auch nächtliche Passanten anlockt, die zum
Betrachten verweilen. Wir möchten uns ausdrücklich bei all jenen
bedanken, die geholfen haben, die Beleuchtung des Gedenksymbols zu
verwirklichen!
Nächstes Projektgruppentreffen: 21. November 2009, Gasthaus
Dreiklang, Wasagasse, 20.00 Uhr
10. January 2009
Gäste an diesem Abend waren Katrin
Hermann, die zum Thema WiderstandskämpferInnen nach 1945 arbeitet.
Sie untersucht im Rahmen ihrer Dissertation u.a. die
Geschlechterbilder und –verhältnisse einzelner Widerstandsgruppen.
Birgit Mainard-Schiebel erzählt, dass sie den seit Langem
verschollenen Film „Der letzte Schmetterling“ zufällig finden
konnte. Diesen Film möchte sie unserer Gruppe einmal gerne in
privatem Rahmen zeigen.
Werner gibt seine Eindrücke von der Reise nach Argentinien im
Rahmen des Projektes Neudeggergasse 1998 – Buenos Aires 2008 wider.
In Buenos Aires könnte Kurt Löwy der Kontakt in den Wiener 9.
Bezirk sein sowie Ruth Marshall, Frau Sali Freud (geb. Sternberg,
ehem. Servitengasse)
Barbara und Michael aus unserer Gruppe haben eine aus dem 9. Bezirk
stammende Überlebende und ihren Bruder im Café Landtmann
kennengelernt. Ursula berichtet, dass das Ella-Lingens-Gymnasium an
der Vermittlung des Servitengassenprojektes interessiert ist. Sie
hat das Projekt auch Studierenden der theologisch-katholischen
Akademie vorgestellt. Der Rest des Abends ist organisatorischen
Dingen gewidmet: Birgit und Barbara berichten über die
Aktualisierung der Homepage, Peter berichtet über die letzten News
in Sachen Gedenksymbol: Die Bedenken des Blindenbeauftragten der
Stadt Wien bezüglich des Gedenksymbols sind ausgeräumt, der
Genehmigung durch die MA 7 steht nichts mehr im Weg. Peter
berichtet zum Abschluss vom Zwischenstand der Web-Umfrage, das
Interesse an unserer Projektgruppe und ihrer Arbeit ist weiterhin
sehr groß.
Nächster Termin: 19.1.2009, 20.00 Uhr, GH Leo
25. October 2008
Zunächst erfolgte ein Bericht über die
Vorstellung von Rechercheprojekt, Buch und Film in Israel.
Ein wichtiges Ziel in nächster Zeit ist die Überarbeitung der
Homepage, dabei müssen jedenfalls die Bestimmungen des
Datenschutzes eingehalten werden. Die Gruppe möchte nun ihre Arbeit
fortsetzen, wir denken nach und diskutieren, welche neuen Ziele
festgelegt werden sollen. Vorschläge und Beiträge sind
erwünscht!
Nächste Termine:
Treffen Montag, 3. November 2008, 20:00, Gasthaus leo
Treffen Montag, 1. Dezember 2008, 20:00 Pizzeria Candis
23. October 2008
Auch bei dieser Sitzung war das
zentrale Thema das Gedenksymbol: Die MA 7 hat sich bereit erklärt,
die Erhaltungskosten zu übernehmen, sobald die MA 28 es genehmigt
hat. Dies wiederum hängt noch von einem OK des Blindenverbandes ab.
Die Beschriftung ist bisher zu wenig gut sichtbar. Eine zusätzliche
Tafel am Geländer mit erhabener Schrift, die dann auch für
Sehbehinderte wahrnehmbar wäre, ist geplant. Auch die Frage der
Stromzufuhr für Heizung und Beleuchtung muss noch geklärt
werden.
Die Gruppe überlegt, welchen Projekten sie sich in Zukunft zuwenden
soll.
18. March 2008
Im Mittelpunkt der Sitzung stand
diesmal die Planung der Enthüllungsfeier am 8. April 2008. Groß ist
unsere Freude, dass für die Verlegung des Gasrohrs doch noch eine
Lösung gefunden werden konnte. Danke an alle, die das ermöglicht
haben! Mit dem Verlag Mandelbaum verhandeln wir bereits über eine
2. Auflage, da die im Dezember erschienene beinahe vergriffen
ist.
03. March 2008
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03. February 2008
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13. January 2008
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26. November 2007
Hauptthema des Abends war die kurz
bevorstehende Buchpräsentation bzw. die Schwierigkeiten, die es im
Vorfeld mit der Buchproduktion gab. Bezüglich der Errichtung des
Gedenksymbols stehen abgesehen von den organisatorischen und
planerischen Schwierigkeiten mit den vielen zuständigen Stellen
finanzielle Probleme im Vordergrund, da in Aussicht gestellte
Förderungen gekürzt wurden. Die Gruppe bemüht sich um zusätzliche
Finanzierungsmöglichkeiten.
15. September 2007
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22. June 2007
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24. May 2007
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20. April 2007
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21. March 2007
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23. February 2007
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17. January 2007
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10. October 2006
Jeanette Müller ist neu zu der Gruppe
dazugestoßen, sie hat sich schon längere Zeit für die Anliegen des
Projektes interessiert und bietet insbesondere nun ihre Mitarbeit
bei der künstlerischen Gestaltung des Gedenksymbols an. Sie
studierte an der Universität für Angewandte Kunst und wohnt in der
Servitengasse.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Wettbewerb
zur Gestaltung des Gedenksymbols:
Am 23. Oktober 06 findet ein Workshop für die am Wettbewerb
teilnehmenden Studierenden statt. Dabei sollen unsere Anliegen
deutlich gemacht und etwaige Fragen beantwortet werden.
Kontaktpersonen für die Studenten nach dem Workshop sind Birgit
Johler und Barbara Sauer bei Fragen bezügl. der Recherchen bzw.
Ursula Stern bei Fragen bezüglich allg. Informationen zum
Projekt.
Der genaue Standort der Gedenktafel steht noch
nicht fest, 3 Ecken der Kreuzung Servitengasse/Grünentorgasse
kommen in Frage: 1) Ecke zum Kirchenplatz, Ecke vor dem
Anker/Gasthaus Leo, Ecke vor dem Friseur, hier würden die
Fahrradständer dann abmontiert.
Nächster Termin des Gruppentreffens: 20. 11. 2006 um 20 Uhr im
Gasthaus Leo, zentrales Thema wird die Publikation der
Projektarbeit sein.
06. September 2006
Beim ersten Treffen nach der
Sommerpause gaben die einzelnen Arbeitsgruppen zuerst einen
Rückblick über die Aktivitäten des Sommers. Birgit Johler
berichtete über die diversen Recherchen, über ihren Besuch bei
Felice Schrager und Lilly Capek. Barbara Sauer berichtete über das
Treffen mit Dr. Emil Brix, Leiter der Auslandskultursektion im
Außenministerium. Das Projekt kann nach Fertigstellung des Films
und der Publikation in ausgewählten Kulturforen präsentiert werden.
Die Vereinsanmeldung konnte positiv erledigt werden. Somit ist der
Verein Servitengasse 1938 Verein zur Erforschung jüdischer
Schicksale am Alsergrund
seit 15.07. 2006 eingetragen und kann seine Tätigkeit aufnehmen.
Obmann ist Peter Koppe. Michael Landesmann ist mit Eva Blimlinger
in Kontakt bezüglich der Wettbewerbsbedingungen für das
Gedenksymbol, ein Workshop für die StudentInnen soll im Oktober
abgehalten werden.
Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Gedenksymbols. Die
inhaltliche Aussage des Symbols waren Hauptpunkte des
Brainstormings. Wichtig ist allen TeilnehmerInnen der
Projektgruppe, dass die Namen der Vertriebenen und Ermordeten am
Gedenksymbol aufscheinen. Ev. können auch Einzelschicksale
dokumentiert werden. Grundsätzlich ist sowohl eine konkrete wie
eine abstrakte Gestaltung denkbar; wichtig erscheint, dass das
ehemalige Alltagsleben in der Gasse und mit 1938 der Bruch („aus
Nachbarn wurden Juden") transportiert wird.
Nächste Sitzung: 3. Oktober 2006 20 Uhr im LEO Thema:
Konkrete Vorbereitung des Workshops, Auswahl der
Jurymitglieder
06. July 2006
Seit der letzten Sitzung hat eine
Ortsbegehung für den möglichen Standort des Gedenksymbols
stattgefunden, und zwar an der Kreuzung
Servitengasse/Grünentorgasse mit dem bevorzugten Standpunkt vor dem
Frisör-Geschäft. Der kürzlich gegründete Verein heißt nun offiziell
"Servitengasse 1938„ Verein zur Erforschung von jüdischen
Schicksalen am Alsergrund hat seinen Sitz in der Servitengasse 6.
Vereinsobmann ist Peter Koppe, Vereinsobmann-Stellvertreterin
Barbara Sauer. Ursula Stern hat über ihre umfangreichen Tätigkeiten
im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit und der Verwaltung
der gesammelten Informationen berichtet. Sie hat die Komplexität
der Einordnung und Analyse von Informationsmaterial über
persönliche Schicksale am Beispiel der Familie Pachter/Liebermann
dargestellt. Das Forscherinnenteam hat einen ersten Zwischenbericht
über die Auswertung der Recherchen präsentiert. Einzelschicksale
und Einzelheiten über das jüdische Vereinswesen wurden vorgestellt,
auf die sie im Zuge ihrer Beschäftigung mit den Originalunterlagen
aufmerksam wurden.
Nächster Leo-Termin nach der Sommerpause: 4. September,
20.00 Uhr
09. April 2006
Zu Besuch war eine
Geschichtsprofessorin aus der Schweiz, die nach einer Besichtigung
der Servitengasse mit ihrer Klasse und nach einem Gespräch mit der
Projektgruppe jetzt auch eine Arbeit zum Thema
Geschichtsaufarbeitung mit ihren SchülerInnen plant. Weiters wurde
kurz über den LehrerInnenspaziergang vom 16. März 2006 berichtet,
der auch fruchtbar war indem, dass unter anderem eine Klasse des
Wasagymnasiums das Buch „Mit dem Koffer in der Hand“ von der
Zeitzeugin Susanne Bock bearbeiten wird.
Der Wettbewerb für das geplante Gedenksymbol wird mit zwei Klassen
der Universität für Angewandte Kunst durchgeführt und soll bis
Anfang 2007 abgeschlossen sein. Um die Kommunikation zwischen
StudentInnen und Projektgruppe zu dirigieren, wird von der Agenda21
ein Planungsworkshop eingerichtet.
Nächste Projektgruppentreffen: Mo., 8.5. und 26.6., jeweils
20.00 Uhr, GH Leo Servitengasse/Grünentorgasse
16. January 2006
Unser Gast Frau Elisabeth Ben
David-Hindler berichtet über die Realisierung von Gedenksteinen für
Verwandte in der Porzellangasse und dem größeren Projekt
Volkertplatz. Die Gruppe diskutiert die Frage Gedenksymbol(e) in
der Servitengasse, bzw. Rossau oder Alsergrund: Gedenksteine vor
allen Häusern der Servitengasse, Veranstaltung eines Wettbewerbes,
Einbeziehung von SchülerInnen. Die Namen aller Opfer der
Servitengasse sollen aufscheinen. Große Zustimmung findet der
Vorschlag von Ursula Stern für ein Gedenksymbol in Form einer
Litfasssäule. Entscheidungsfindung hinsichtlich Gedenksymbol am 13.
02.06, weitere Vorschläge bis dahin in schriftlicher Form erbeten.
Henri Steinmetz berichtet über das Filmprojekt, dessen Finanzierung
nun fixiert werden konnte. Barbara Sauer berichtet über den
Fortgang der Recherchen.
16. January 2006
Das Forschungsteam berichtet vom
Fortgang der Recherchen, recherchiert werden jüdische und
nichtjüdische BewohnerInnen und GeschäftslokalbesitzerInnen der
Servitengasse. Im Frühherbst 2006 sollen die Recherchen
abgeschlossen sein. Ein Teil der Vermittlungsarbeit ist auch die
Auseinandersetzung mit Überlebenden und Nachkommen von ehemaligen
BewohnerInnen aus der Servitengasse. Für die einzelnen Häuser der
Servitengasse werden nun „Patronanzen“ gesucht: Mitglieder aus der
Gruppe sollen Überlebende und Nachkommen jeweils eines Hauses
betreuen. Die Medienarbeit des Projekts ist ins englischsprachige
Ausland ausgeweitet worden, sogar in Chile wird geforscht. Über die
Agenda21 hat die Projektgruppe die Möglichkeit, beim neuen
Comunity-TV einen Beitrag zu senden. Eventuell kann der Spaziergang
mit den Lehrern im März dafür verwendet werden.
02. December 2005
Zu Beginn werden die Fortschritte im
Schulprojekt dargestellt. Ziel der Aktivität ist es, Schulen aus
dem 9. Bezirk zur Teilnahme am Projekt in verschiedenster Form zu
animieren. Dazu ist am 16. März 2006 ein Rundgang mit allen
interessierten LehrerInnen der Alsergrunder Schulen geplant. Bei
verschiedenen Stationen sollen den PädagogInnen detaillierte
Informationen über Ergebnisse des Projekts vorgestellt
werden.
Der restliche Abend ist der Zeitzeugin Hedy Grandville gewidmet.
Sie berichtet vor allem über das Schicksal der Familie ihres
verstorbenen Manns, der die Garage in der Servitengasse gehörte.
Herr Grandville und seine Eltern konnten zum Glück nach einer
Verhaftung 1938 emigrieren. Auch ihre eigenen Erlebnisse als
Halbjüdin im judenfeindlichen Wien der Nazizeit bleiben bei den
Anwesenden eindrücklich in Erinnerung.
03. October 2005
Zu Beginn des letzten Treffens der
Projektgruppe stand selbstverständlich die Enthüllung der
Gedenktafel Haus Servitengasse 6 im Mittelpunkt. Trotz Regen hatten
sich viele Gäste eingefunden, Leon Zelman war mit 20 Überlebenden
vom Jewish Welcome Service anwesend, unter ihnen Paul Lichtmann aus
den USA. Seine Eltern führten bis 1938 in der Servitengasse 6 ein
Uhrmachergeschäft. Der zweite Teil des Abends widmete sich dem
Status quo und dem weiteren Verlauf des Forschungsprojekts. Mit den
Recherchen hat das Forscherinnen-Team bereits begonnen, mit
September 2006 sollen die Ergebnisse als Endbericht vorliegen.
Verschiedene Vermittlungsaktivitäten werden von der Gruppe
begleitend erarbeitet; mit Frau Mercsanits vom Gymnasium Wasagasse
trifft sich eine Arbeitsgruppe, die eine Zusammenarbeit mit Schulen
anstrebt.
Termin für das nächste Treffen: 17.10.2005, 20.00 Uhr, GH
Leo
06. September 2005
Hauptthema der Sitzung war die
bevorstehende Enthüllung der Gedenktafel für vertriebene jüdische
Bewohnerinnen und Bewohner vor dem Haus Servitengasse 6 am 20.
September um 18.00. Weiters wurde das Thema homepage des Projektes
Servitengasse1938 besprochen. Fr. Mag. Mercansits war zum ersten
Mal bei uns. Sie unterrichtet am Wasagymnasium, führt ein
Schulprojekt (Gedenkveranstaltung im März) durch und verfasst eine
Dissertation. Sie stellt uns ihr Material zur Verfügung.
Die nächsten Sitzungen: 26. September, 17. Oktober, 21.
November jeweils 20.00 im LEO, 1090 Wien,
Serviteng./Grünentorg.