In den letzten Monaten...

Auch wenn wir unsere Homepage in den letzten Monaten etwas stiefmütterlich behandelt haben, die Grätzlinitiative „Servitengasse 1938“ traf sich trotzdem zu regelmäßigen Treffen und durfte sich auch über neue Mitglieder freuen!

Verschiedene zukünftige Projektideen wurden diskutiert und zum Teil auch schon in Angriff genommen. U.a. möchten wir im November d.J. eine Gedenkveranstaltung beim Gedenksymbol in der Servitengasse organisieren.
Besonders erfreulich ist, dass seit Juli das Gedenksymbol an das Stromnetz angeschlossen ist, es also in der Nacht (bis Mitternacht) leuchtet und dadurch auch nächtliche Passanten anlockt, die zum Betrachten verweilen. Wir möchten uns ausdrücklich bei all jenen bedanken, die geholfen haben, die Beleuchtung des Gedenksymbols zu verwirklichen!

Nächstes Projektgruppentreffen: 21. November 2009, Gasthaus Dreiklang, Wasagasse, 20.00 Uhr

Projektgruppentreffen vom 1. Dezember 2008

Gäste an diesem Abend waren Katrin Hermann, die zum Thema WiderstandskämpferInnen nach 1945 arbeitet. Sie untersucht im Rahmen ihrer Dissertation u.a. die Geschlechterbilder und –verhältnisse einzelner Widerstandsgruppen. Birgit Mainard-Schiebel erzählt, dass sie den seit Langem verschollenen Film „Der letzte Schmetterling“ zufällig finden konnte. Diesen Film möchte sie unserer Gruppe einmal gerne in privatem Rahmen zeigen.

Werner gibt seine Eindrücke von der Reise nach Argentinien im Rahmen des Projektes Neudeggergasse 1998 – Buenos Aires 2008 wider. In Buenos Aires könnte Kurt Löwy der Kontakt in den Wiener 9. Bezirk sein sowie Ruth Marshall, Frau Sali Freud (geb. Sternberg, ehem. Servitengasse)

Barbara und Michael aus unserer Gruppe haben eine aus dem 9. Bezirk stammende Überlebende und ihren Bruder im Café Landtmann kennengelernt. Ursula berichtet, dass das Ella-Lingens-Gymnasium an der Vermittlung des Servitengassenprojektes interessiert ist. Sie hat das Projekt auch Studierenden der theologisch-katholischen Akademie vorgestellt. Der Rest des Abends ist organisatorischen Dingen gewidmet: Birgit und Barbara berichten über die Aktualisierung der Homepage, Peter berichtet über die letzten News in Sachen Gedenksymbol: Die Bedenken des Blindenbeauftragten der Stadt Wien bezüglich des Gedenksymbols sind ausgeräumt, der Genehmigung durch die MA 7 steht nichts mehr im Weg. Peter berichtet zum Abschluss vom Zwischenstand der Web-Umfrage, das Interesse an unserer Projektgruppe und ihrer Arbeit ist weiterhin sehr groß.

Nächster Termin: 19.1.2009, 20.00 Uhr, GH Leo

Projektgruppentreffen vom 6. Oktober 2008

Zunächst erfolgte ein Bericht über die Vorstellung von Rechercheprojekt, Buch und Film in Israel.
Ein wichtiges Ziel in nächster Zeit ist die Überarbeitung der Homepage, dabei müssen jedenfalls die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden. Die Gruppe möchte nun ihre Arbeit fortsetzen, wir denken nach und diskutieren, welche neuen Ziele festgelegt werden sollen. Vorschläge und Beiträge sind erwünscht!

Nächste Termine:
Treffen Montag, 3. November 2008, 20:00, Gasthaus leo
Treffen Montag, 1. Dezember 2008, 20:00 Pizzeria Candis

Projektgruppentreffen vom 8. September 2008

Auch bei dieser Sitzung war das zentrale Thema das Gedenksymbol: Die MA 7 hat sich bereit erklärt, die Erhaltungskosten zu übernehmen, sobald die MA 28 es genehmigt hat. Dies wiederum hängt noch von einem OK des Blindenverbandes ab. Die Beschriftung ist bisher zu wenig gut sichtbar. Eine zusätzliche Tafel am Geländer mit erhabener Schrift, die dann auch für Sehbehinderte wahrnehmbar wäre, ist geplant. Auch die Frage der Stromzufuhr für Heizung und Beleuchtung muss noch geklärt werden.

Die Gruppe überlegt, welchen Projekten sie sich in Zukunft zuwenden soll.

Projektgruppentreffen vom 12. März 2008

Im Mittelpunkt der Sitzung stand diesmal die Planung der Enthüllungsfeier am 8. April 2008. Groß ist unsere Freude, dass für die Verlegung des Gasrohrs doch noch eine Lösung gefunden werden konnte. Danke an alle, die das ermöglicht haben! Mit dem Verlag Mandelbaum verhandeln wir bereits über eine 2. Auflage, da die im Dezember erschienene beinahe vergriffen ist.

Projektgruppentreffen vom 25. Februar 2008

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 28. Jänner 2008

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 7. Jänner 2008

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 26. November 2007

Hauptthema des Abends war die kurz bevorstehende Buchpräsentation bzw. die Schwierigkeiten, die es im Vorfeld mit der Buchproduktion gab. Bezüglich der Errichtung des Gedenksymbols stehen abgesehen von den organisatorischen und planerischen Schwierigkeiten mit den vielen zuständigen Stellen finanzielle Probleme im Vordergrund, da in Aussicht gestellte Förderungen gekürzt wurden. Die Gruppe bemüht sich um zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten.

Projektgruppentreffen vom 10. September 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 11. Juni 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 14. Mai 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 16. April 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 12. März 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 19. Februar 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen vom 15. Jänner 2007

Summary only available when permalinks are enabled.Mehr...

Projektgruppentreffen am 3. Oktober 2006

Jeanette Müller ist neu zu der Gruppe dazugestoßen, sie hat sich schon längere Zeit für die Anliegen des Projektes interessiert und bietet insbesondere nun ihre Mitarbeit bei der künstlerischen Gestaltung des Gedenksymbols an. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst und wohnt in der Servitengasse.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Wettbewerb zur Gestaltung des Gedenksymbols:
Am 23. Oktober 06 findet ein Workshop für die am Wettbewerb teilnehmenden Studierenden statt. Dabei sollen unsere Anliegen deutlich gemacht und etwaige Fragen beantwortet werden.
Kontaktpersonen für die Studenten nach dem Workshop sind Birgit Johler und Barbara Sauer bei Fragen bezügl. der Recherchen bzw. Ursula Stern bei Fragen bezüglich allg. Informationen zum Projekt.
Der genaue Standort der Gedenktafel steht noch nicht fest, 3 Ecken der Kreuzung Servitengasse/Grünentorgasse kommen in Frage: 1) Ecke zum Kirchenplatz, Ecke vor dem Anker/Gasthaus Leo, Ecke vor dem Friseur, hier würden die Fahrradständer dann abmontiert.

Nächster Termin des Gruppentreffens: 20. 11. 2006 um 20 Uhr im Gasthaus Leo, zentrales Thema wird die Publikation der Projektarbeit sein.

Projektgruppentreffen am 4. September 2006

Beim ersten Treffen nach der Sommerpause gaben die einzelnen Arbeitsgruppen zuerst einen Rückblick über die Aktivitäten des Sommers. Birgit Johler berichtete über die diversen Recherchen, über ihren Besuch bei Felice Schrager und Lilly Capek. Barbara Sauer berichtete über das Treffen mit Dr. Emil Brix, Leiter der Auslandskultursektion im Außenministerium. Das Projekt kann nach Fertigstellung des Films und der Publikation in ausgewählten Kulturforen präsentiert werden. Die Vereinsanmeldung konnte positiv erledigt werden. Somit ist der Verein Servitengasse 1938 Verein zur Erforschung jüdischer Schicksale am Alsergrund
seit 15.07. 2006 eingetragen und kann seine Tätigkeit aufnehmen. Obmann ist Peter Koppe. Michael Landesmann ist mit Eva Blimlinger in Kontakt bezüglich der Wettbewerbsbedingungen für das Gedenksymbol, ein Workshop für die StudentInnen soll im Oktober abgehalten werden.
Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Gedenksymbols. Die inhaltliche Aussage des Symbols waren Hauptpunkte des Brainstormings. Wichtig ist allen TeilnehmerInnen der Projektgruppe, dass die Namen der Vertriebenen und Ermordeten am Gedenksymbol aufscheinen. Ev. können auch Einzelschicksale dokumentiert werden. Grundsätzlich ist sowohl eine konkrete wie eine abstrakte Gestaltung denkbar; wichtig erscheint, dass das ehemalige Alltagsleben in der Gasse und mit 1938 der Bruch („aus Nachbarn wurden Juden") transportiert wird.

Nächste Sitzung: 3. Oktober 2006 20 Uhr im LEO Thema: Konkrete Vorbereitung des Workshops, Auswahl der Jurymitglieder

Projektgruppentreffen vom 26. Juni 2006

Seit der letzten Sitzung hat eine Ortsbegehung für den möglichen Standort des Gedenksymbols stattgefunden, und zwar an der Kreuzung Servitengasse/Grünentorgasse mit dem bevorzugten Standpunkt vor dem Frisör-Geschäft. Der kürzlich gegründete Verein heißt nun offiziell "Servitengasse 1938„ Verein zur Erforschung von jüdischen Schicksalen am Alsergrund hat seinen Sitz in der Servitengasse 6. Vereinsobmann ist Peter Koppe, Vereinsobmann-Stellvertreterin Barbara Sauer. Ursula Stern hat über ihre umfangreichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit und der Verwaltung der gesammelten Informationen berichtet. Sie hat die Komplexität der Einordnung und Analyse von Informationsmaterial über persönliche Schicksale am Beispiel der Familie Pachter/Liebermann dargestellt. Das Forscherinnenteam hat einen ersten Zwischenbericht über die Auswertung der Recherchen präsentiert. Einzelschicksale und Einzelheiten über das jüdische Vereinswesen wurden vorgestellt, auf die sie im Zuge ihrer Beschäftigung mit den Originalunterlagen aufmerksam wurden.

Nächster Leo-Termin nach der Sommerpause: 4. September, 20.00 Uhr

Projektgruppentreffen vom 27.März 2006

Zu Besuch war eine Geschichtsprofessorin aus der Schweiz, die nach einer Besichtigung der Servitengasse mit ihrer Klasse und nach einem Gespräch mit der Projektgruppe jetzt auch eine Arbeit zum Thema Geschichtsaufarbeitung mit ihren SchülerInnen plant. Weiters wurde kurz über den LehrerInnenspaziergang vom 16. März 2006 berichtet, der auch fruchtbar war indem, dass unter anderem eine Klasse des Wasagymnasiums das Buch „Mit dem Koffer in der Hand“ von der Zeitzeugin Susanne Bock bearbeiten wird.

Der Wettbewerb für das geplante Gedenksymbol wird mit zwei Klassen der Universität für Angewandte Kunst durchgeführt und soll bis Anfang 2007 abgeschlossen sein. Um die Kommunikation zwischen StudentInnen und Projektgruppe zu dirigieren, wird von der Agenda21 ein Planungsworkshop eingerichtet.

Nächste Projektgruppentreffen: Mo., 8.5. und 26.6., jeweils 20.00 Uhr, GH Leo Servitengasse/Grünentorgasse

Projektgruppentreffen vom 9. Januar 2006

Unser Gast Frau Elisabeth Ben David-Hindler berichtet über die Realisierung von Gedenksteinen für Verwandte in der Porzellangasse und dem größeren Projekt Volkertplatz. Die Gruppe diskutiert die Frage Gedenksymbol(e) in der Servitengasse, bzw. Rossau oder Alsergrund: Gedenksteine vor allen Häusern der Servitengasse, Veranstaltung eines Wettbewerbes, Einbeziehung von SchülerInnen. Die Namen aller Opfer der Servitengasse sollen aufscheinen. Große Zustimmung findet der Vorschlag von Ursula Stern für ein Gedenksymbol in Form einer Litfasssäule. Entscheidungsfindung hinsichtlich Gedenksymbol am 13. 02.06, weitere Vorschläge bis dahin in schriftlicher Form erbeten. Henri Steinmetz berichtet über das Filmprojekt, dessen Finanzierung nun fixiert werden konnte. Barbara Sauer berichtet über den Fortgang der Recherchen.

Projektgruppentreffen vom 21. November 2005

Das Forschungsteam berichtet vom Fortgang der Recherchen, recherchiert werden jüdische und nichtjüdische BewohnerInnen und GeschäftslokalbesitzerInnen der Servitengasse. Im Frühherbst 2006 sollen die Recherchen abgeschlossen sein. Ein Teil der Vermittlungsarbeit ist auch die Auseinandersetzung mit Überlebenden und Nachkommen von ehemaligen BewohnerInnen aus der Servitengasse. Für die einzelnen Häuser der Servitengasse werden nun „Patronanzen“ gesucht: Mitglieder aus der Gruppe sollen Überlebende und Nachkommen jeweils eines Hauses betreuen. Die Medienarbeit des Projekts ist ins englischsprachige Ausland ausgeweitet worden, sogar in Chile wird geforscht. Über die Agenda21 hat die Projektgruppe die Möglichkeit, beim neuen Comunity-TV einen Beitrag zu senden. Eventuell kann der Spaziergang mit den Lehrern im März dafür verwendet werden.

Projektgruppentreffen vom 17. Oktober 2005

Zu Beginn werden die Fortschritte im Schulprojekt dargestellt. Ziel der Aktivität ist es, Schulen aus dem 9. Bezirk zur Teilnahme am Projekt in verschiedenster Form zu animieren. Dazu ist am 16. März 2006 ein Rundgang mit allen interessierten LehrerInnen der Alsergrunder Schulen geplant. Bei verschiedenen Stationen sollen den PädagogInnen detaillierte Informationen über Ergebnisse des Projekts vorgestellt werden.

Der restliche Abend ist der Zeitzeugin Hedy Grandville gewidmet. Sie berichtet vor allem über das Schicksal der Familie ihres verstorbenen Manns, der die Garage in der Servitengasse gehörte. Herr Grandville und seine Eltern konnten zum Glück nach einer Verhaftung 1938 emigrieren. Auch ihre eigenen Erlebnisse als Halbjüdin im judenfeindlichen Wien der Nazizeit bleiben bei den Anwesenden eindrücklich in Erinnerung.

Projektgruppentreffen vom 26. September 2005

Zu Beginn des letzten Treffens der Projektgruppe stand selbstverständlich die Enthüllung der Gedenktafel Haus Servitengasse 6 im Mittelpunkt. Trotz Regen hatten sich viele Gäste eingefunden, Leon Zelman war mit 20 Überlebenden vom Jewish Welcome Service anwesend, unter ihnen Paul Lichtmann aus den USA. Seine Eltern führten bis 1938 in der Servitengasse 6 ein Uhrmachergeschäft. Der zweite Teil des Abends widmete sich dem Status quo und dem weiteren Verlauf des Forschungsprojekts. Mit den Recherchen hat das Forscherinnen-Team bereits begonnen, mit September 2006 sollen die Ergebnisse als Endbericht vorliegen. Verschiedene Vermittlungsaktivitäten werden von der Gruppe begleitend erarbeitet; mit Frau Mercsanits vom Gymnasium Wasagasse trifft sich eine Arbeitsgruppe, die eine Zusammenarbeit mit Schulen anstrebt.

Termin für das nächste Treffen: 17.10.2005, 20.00 Uhr, GH Leo

Projektgruppentreffen vom 5. September 2005

Hauptthema der Sitzung war die bevorstehende Enthüllung der Gedenktafel für vertriebene jüdische Bewohnerinnen und Bewohner vor dem Haus Servitengasse 6 am 20. September um 18.00. Weiters wurde das Thema homepage des Projektes Servitengasse1938 besprochen. Fr. Mag. Mercansits war zum ersten Mal bei uns. Sie unterrichtet am Wasagymnasium, führt ein Schulprojekt (Gedenkveranstaltung im März) durch und verfasst eine Dissertation. Sie stellt uns ihr Material zur Verfügung.

Die nächsten Sitzungen: 26. September, 17. Oktober, 21. November jeweils 20.00 im LEO, 1090 Wien, Serviteng./Grünentorg.